Wald und Wurzel
Wer steckt dahinter?
Hinter Wald und Wurzel stecke ich, Felix Merhofe!
Geboren 1977 in Haltern am See und aufgewachsen mitten im grünen Herz der Hohen Mark, im ehemaligen Restaurant Haus Schwalbental in Haltern-Lavesum, habe ich schon früh meine Leidenschaft für die Natur entdeckt.
Mein erstes Bestimmungsbuch habe ich mit sechs Jahren von einem lieben Onkel erhalten und benutze es seitdem.
Meine Jugend war geprägt von der Pfadfinderschaft: Mit dem Stamm Seeadler aus Haltern am See habe ich fast ganz Europa bereist und durfte die Natur hautnah erleben.
Auch während meiner Zeit als Soldat bei der Bundeswehr hatte ich auf vielen Truppenübungsplätzen in ganz Deutschland beeindruckende Naturerlebnisse.
Ein späteres Studium der physikalischen Technik hat mir einen neuen Zugang zu Wissen und zum Forschen eröffnet; seitdem betrachte ich die Dinge gern ganz im Detail.
Heute bewohne ich mit meiner kleinen Familie, zwei Pferden und einem Hund ein über 100 Jahre altes Steigerhaus im Außenbereich von Dorsten-Hervest – mit viel Fläche, Anbindung an Wald und Wiese und fußläufiger Nähe zum Naturschutzgebiet Hervester Bruch.
Leben mit Pferden
Seit meiner Kindheit lebe ich mit Pferden zusammen. Es ging dabei nie um Sport oder Leistung, sondern immer um Nähe, Vertrauen und gemeinsames Unterwegssein.
Pferde haben meinen Blick auf Landschaft geprägt. Sie bleiben stehen, wählen, kehren zurück. Sie zeigen Übergänge, Randbereiche und das, was leicht übersehen wird. In ihrer Gegenwart lernt man, langsamer zu werden und genauer hinzusehen.
Heute erlebe ich das Leben mit Pferden als Symbiose. Sie spiegeln innere Unruhe ebenso wie Klarheit. Ruhe überträgt sich, genauso wie Unaufmerksamkeit. Dieses feine Wechselspiel hat mein Verständnis von Beziehung – zwischen Mensch, Tier und Landschaft – nachhaltig geformt.
Vieles von dem, was in Wald und Wurzel sichtbar wird, entsteht genau dort: draußen, im Gehen, im Beobachten – zwischen Huf und Boden.
Die Leidenschaft für das geschriebene Wort
Mein Wissen über die Natur habe ich mir vor allem aus ihr selbst angeeignet – durch Beobachten und Kombinieren.
Was ich draußen sehe, möchte ich verstehen und ganzheitlich begreifen. Dabei hilft das geschriebene Wort.
Mit neuem Wissen eröffnen sich neue Fragen und der Wunsch nach weiterem Verständnis.
So hat sich über die Jahrzehnte eine umfangreiche Bibliothek an Fach- und Sachwissen angesammelt, aus der ich immer wieder neue Inspiration schöpfe.
Der Naturgarten
In unserem Naturgarten leben unzählige kleine und große Tiere sowie viele verschiedene heimische Wildpflanzen.
Mit den von mir angebotenen Nisthilfen fühlen sich eine große Kolonie aus Spatzen und Staren, zahlreiche Meisen, viele Insekten, Amphibien und sogar einige Säugetiere wie Mauswiesel und Igel wohl.
Zahlreiche kleine und kleinste Wasserstellen ergänzen das Mosaik im Garten und bescheren täglich tolle Naturerlebnisse.
In und über unserem Garten konnte ich bereits mehr als 56 verschiedene Vogelarten beobachten – vom Zaunkönig über den Kuckuck bis hin zu Storch und Fischadler.
Die Grünholzwerkstatt
Heute nennt man es Bushcraft – früher war es einfach eine Notwendigkeit.
In meiner Grünholzwerkstatt stelle ich viele Dinge des täglichen Lebens zumeist selbst aus frischem Holz her, wie zum Beispiel Besenstiele oder Suppenkellen, Handyhalter und Hocker, um beim Lesen die Füße hochzulegen.
Dabei benutze ich die alten Werkzeuge des Zimmermanns, des Wagners, des Holzschuhmachers sowie des Löffelschnitzers.
Am häufigsten verwende ich die Ziehbank, das Ziehmesser, den Schweifhobel, den Hackklotz und das Behaubeil.
In der Grünholzwerkstatt finden sich nur wenige Maschinen – Handarbeit ist angesagt!
Die Kunst des Ingenieurs
Ich liebe komplexe Systeme. Ich diskutiere sie, beschreibe sie und verwalte ihre funktionale Sicherheit – also das Potenzial, den Menschen durch elektronische Funktionen zu gefährden.
Ich gebe mich nicht mit oberflächlichen Urteilen zufrieden, sondern analysiere Details, Technik und den Entwicklungsprozess an sich sowie auch die Rolle des Menschen darin. Ich hinterfrage Gewohnheiten, unterstütze durch Methodik und beschreibe das Ganze mit möglichst verständlichen Worten.